Bagan

…klein Angkor Myanmars

Von Mandalay aus machten wir uns nur wenige Tage später auf den Weg nach Bagan – wie (fast) immer, mit dem Bus.

Dass wir für diese kurze Strecke, von gerade einmal knapp 160 km, jedoch einen halben Tag unterwegs waren, war auch für uns wieder einmal ein weiteres Erlebnis rund um die Verkehrslage in Asien, die zu unserer Ankunft für weitere Überraschungen sorgte. So kamen wir am Späten Nachmittag am „Busbahnhof“ in Neu-Bagan an – umgeben von Pferdekutschen. Nach kurzem Gesuche nach einem TukTuk oder ähnlichem, stellte sich jedoch heraus, dass die Pferdekutschen hier das Standartfortbewegungsmittel sind. Etwas unbeholfen und mit vielem Gewackel schafften wir es jedoch auf die Kutsche hinauf und ließen uns zu unserem kleinen Hotel fahren. Dabei waren wieder einmal überrascht, wie gut die Einheimischen die Englische Sprache beherrschen und uns über allerlei Kleinigkeiten aus unserem Leben als Reisende ausfragten. So kam es auch dazu, dass sich unser Fahrer für den nächsten Tag als Transportmittel rum um die Pagoden in Bagan anbot.

Dafür ging es am nächsten Morgen gleich los; auf einer kleinen Kutsche, quer durch die Steppe und nicht vorhandenen Stabilität, um mit solch einem Gefährt von Pagode zu Pagode zu gelangen. Doch wie immer nehmen sich wohl auch hier die Asiaten „Nichts ist unmöglich“ sehr zu Herzen, sodass wir es zu jeglichen Gebäuden schafften.

Je nach Ansicht, welche Pagoden noch als „betretbar“ und somit als Überrest des gesamten ehemaligen Königreichs gezählt werden, bestehen bis Heute lediglich nur noch knapp 3000 der 6000 Pagoden, die mittlerweile knapp 1000 Jahre alt sind. Mich persönlich hat es sehr an meine Reise nach Angkor erinnert, obwohl es doch so anders ist…

So sind zwar etliche Pagoden, wie auch in Bagan, mit Reliefs verziert, die Geschichten der Götter und herrschenden Könige erzählen,…

..doch ist Bagan allgemein Farbenfroher. Vielleicht sind es die Mauern in den unterschiedlichsten Rot-, Braun- und weißtönen, vielleicht aber auch die Buddha Statuen die reichlich durch die unterschiedlichen Opfergaben beschmückt sind und auch durch die Gläubigen mit Blattgold (als Zeichen des Respekts, der Anerkennung und Verehrung) beklebt werden.

Categories: Myanmar, Reisen

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