Ein Wirrwarr an Religionen in

Nha Trang

Genau einen Tag hatten wir Zeit für Nha Trang, aber eine Liste an Dingen, die wir sehen wollten, für eindeutig mehr…

In Brühender Hitze machten wir uns gleich morgens auf den Weg – zu Fuß natürlich. Angefangen haben wir dabei bei der

römisch-katholischen Christ-Königs-Kathedrale

Dabei haben wir erfahren, dass, anders als bisher angenommen, die meisten Vietnamesen Atheisten sind. Um die 75% bekennen sich zu keiner Religion und gehen lediglich in die Tempel um ihre vorahnen zu verehren. Dagegen stehen mit knapp 7% die Katholiken an vierter Stelle der meist verbreiteten Religionszugehörigkeit in Vietnam.

Vorbei an den viel befahrenen Straßen, die mich an diesem Tag das eine oder andere mal fast umgelegt hätten, liefen wir immer weiter hinaus aus der Stadt. Wir überquerten 2-mal einen kleinen Fluss auf dem sich beim ersten Blick wie kleine Steininseln befinden. Beim genauen hinsehen merkten wir aber, dass es kleine Häuser sind und Menschen dort leben.

Auf den ersten Blick gab es auch schöne Aussichten, mit den bunten Booten,… die allerdings schnell durch das Ausmaß der Umweltverschmutzung vergessen wurde…

Doch von hier aus sahen wir schon unser nächstes Ziel; den sogenannten

Po Nagar

Dabei handelt es sich um einen kleinen Berg, der mit lauter hinduistischen Tempeln bebaut ist. Der Name leitet sich dabei von der Göttin Yang Ino Po Nagar (auch als Bhagavati, Gefährtin von Shiva) ab. Ihr ist der größte Turm im nördlichen Teil des Komplexes gewidmet, während Shiva (ihrem Gemahlen) der kleinere Turm südlich zugesprochen wird.

Auf dem Rückweg bestieg ich noch einen weiteren Berg – wunderbar bei knapp 40 Grad und unermesslicher Luftfeuchtigkeit. Aber es hat gelohnt, alles rund um die

Long-Sơn-Pagode

anzusehen. Die Long-Sơn-Pagode selbst ist ein kleiner Tempel gleich am Fuße des Berges.

Bei genauem hinsehen kann man auch schon hier den Kopf des großen weißen Buddhas auf der Spitze des Hügels erkennen. Doch wie sie oft, kann auch der Weg das Ziel sein, denn dieser ist wirklich wunderschön!

So läuft man durch eine riesige Gartenanlage voller Blüten den Weg hinauf. Unterwegs kommt man an einer großen Glocke vorbei, die Glück bringen soll, sobald man sich darunter setzt. Außerdem kann man dadurch den Innenbereich besser betrachten, der mit vielerlei Gravuren verziert ist.

Weiter ging es vorbei an dem großen liegenden Buddha, der am Fuße auch wieder mit einer Swastika verziert ist. Es bedeutet Glück und ist mir in Vietnam vermehrt aufgefallen als in vielerlei anderen Asiatischen Ländern…

Nach weiterem laufen erreichte ich schließlich die Spitze des Hügels und hatte eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung und natürlich direkt vor mir den großen weißen Buddha.

Categories: Südostasien, Vietnam

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>