Vientiane

Nachdem wir mehrere Tage in Luang Prabang waren, machten wir uns auf den Weg nach Vientiane, der Hauptstadt Laos.

Die Busfahrt

Für die 10 Stündige fahrt nahmen wir den „Sleeping Bus“ und zahlten gerade einmal 22 Euro für diesen Luxus! Anders als in den üblichen Bussen gibt es hier Liegeflächen, die zwar für uns Europäer ein wenig schmal und für den ein oder anderen zu kurz, aber wirklich sehr bequem sind. Insgesamt sind diese Liegebetten wie Hochbetten gestapelt und auf drei Reihen verteilt – links am Fenster, rechts am Fenster und zwischen drin je eine Reihe.

Zusätzlich bekamen wir Decken, Essen und mein persönliches Highlight; Laotisches Fernsehen!

Zuerst lief wohl so etwas wie MTV und zeigte unterschiedliche Videoclips. Interessant war dabei, dass sich so ziemlich jedes Lied mit der Liebe beschäftigte, aber in den Videos selbst Händchenhalten zwischen Mann und Frau sehr selten war. In solchen Momenten frage ich mich, was junge (evtl. auch ältere) Einheimische, die dank youtube und ähnlichem wohl auch westliche Videos kennen, über freizügige – uns „alltäglichen“ – Videos denken… Denken sie, wir wären wahnsinnig? Oder schämen sie sich gar dafür und sehen sie sich gar nicht an? Vielleicht aber sind sie auch fasziniert und empfinden so etwas wie Neid, im eigenen Land so etwas nicht zu haben?,…

Überrascht war ich auch, dass es wohl so etwas wie Castingshows gibt. Es hatte allen Anschein, dass es mit weniger viel weniger Aufwand, was die Bühne und die Show angeht, an„….sucht den Superstar“ oder ähnlichem angelehnt war.

Lang lief diese Show jedoch nicht, denn es wurde ein Film eingelegt; Kung Fu Panda! Es war einfach witzig, den kompletten Film in Laotisch (oder vielleicht auch Chinesisch?) zu sehen, um sich herum gleich sprechende Menschen zu haben und Asiatisch zu essen.

Ankunft

Nach einer schaukligen Nacht, wobei ich hin und wieder wirklich Angst hatte aus dem „Hochbett“ in den schmalen Gang zu fallen, kamen wir zum Morgengrauen in Vientiane an. Kaum aus dem Bus ausgestiegen wurden wir von einer Menschenmasse an Hostel Eigentümern überrannt, die allesamt uns ein Zimmer geben wollten – zu unserem Glück. Müde wie wir waren, nahmen wir das nächst beste, hauten uns in die Betten und schliefen noch bis um 10.

In Vientiane

In Vientiane selbst zeigt sich wieder der französische Baustil, wie hier am Patuxai, dem „Triumphbogen“ Laos´. Er wurde zur Unabhängigkeit von Frankreich in den 60er Jahren erbaut.

Patuxai

Während es in manchen Straßen noch sehr ländlich zugeht,…

Jackfruit transport

herrscht in manch anderen totales Verkehrschaos.

über den Straßen Vientiane´s

Auch gibt es hier natürlich viele Tempel die es zu besichtigen gibt.

Wat Si Saket

Der wohl bekannteste Stupa ist dabei Pha That Luang.

Pha That Luang

Viele Gläubige kommen hierher um unterschiedliche Rituale durchzuführen. So auch hier;

Schon auf vielerlei Märkten in Laos sind mir die vielen kleinen Käfige aufgefallen. Sie messen gerade einmal 10×10 cm und haben meist einen wenn nicht sogar mehrere lebende Vögel drinnen und können für wenig Geld erworben werden.

Eine bekannte von mir kaufte aus Mitleid gleich 5 und ließ sie frei. Dass man sich allerdings etwas beim Freilassen wünschen darf und es Glück bringen soll, wusste sie nicht.

Auch findet man hier und dort allerlei Opfergaben, wie hier an einer „Naga“ – ein Schlangenwesen. Es soll an Schwellen zu Tempeln den geistigen Schatz beschützen.

Auch ist Vientiane ein guter Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zum Buddha Park, den wir am nächsten Tag machten.

Categories: Laos, Südostasien

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